Das von ALP.Lab und ASFINAG für den österreichischen Staatspreis Mobilität 2019 gemeinsam eingereichte Projekt „Autobahn als Sensor“ erhielt am 25.11.2019 die höchste Auszeichnung der Republik Österreich im Bereich Mobilität und Verkehrstechnologie. Sensoren und Detektoren fungieren dabei als wichtige Bestandteile der Straßeninfrastruktur, um als zusätzlicher „Sensor“ das sichere Testen von automatisierten Fahrfunktionen und Sicherheitssystemen innerhalb der Testregion ALP.Lab zu unterstützen.

Das von ASFINAG und ALP.Lab für den österreichischen Staatspreis Mobilität 2019 gemeinsam eingereichte Projekt „Autobahn als Sensor“ wurde in der Kategorie „Betreiben. Nutzen. Lernen.“ aus 20 Einreichungen nominiert. Zur umfassenden, qualitativen und quantitativen Beurteilung von Fahrmanövern ist die im Fahrzeug eingebaute Sensorik aus Radar, LiDAR, Ultraschall, Kamerasystemen etc. nicht ausreichend. Verdeckte Umgebungsobjekte, Verkehrsteilnehmer außerhalb der Reichweite von Sensoren, durch Umwelt- und Wettereinflüsse verfälschte Sensordaten, Reflexionen oder andere Fehler können zu falschen Interpretationen der Verkehrssituation führen. Aus diesem Grund wurden bei ALP.Lab Mechanismen konzipiert und implementiert, die die gesamte „wahre Umgebung“ (Dynamic Ground Truth) für die Validierung und Verifizierung von Fahrmanövern und Verkehrsszenarien verwenden. So wird die Autobahn selbst, mit all ihren Sensoren und Detektoren ein zusätzlicher Sensor für die Erfassung des Verkehrsgeschehens aber auch bei der Verifizierung und Validierung von automatisierten Fahrfunktionen.